Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add On
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Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add On
Das Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add-On ist eine zusätzliche Kernlizenz, die zwei physische Prozessorkerne einer bereits vorhandenen Windows Server 2019 Datacenter-Lizenz abdeckt. Es richtet sich an IT-Administratoren, Systemhäuser und Unternehmen, die einen Server mit höherer Kernzahl vollständig lizenzieren möchten; als eigenständige Serverlizenz ist das Add-On nicht nutzbar.
Was ist das Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add-On?
Das Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add-On ist ein Lizenzpaket für zwei zusätzliche physische Prozessorkerne. Windows Server Datacenter wird pro Kern lizenziert: Jeder physische Kern muss abgedeckt sein, mindestens acht pro Prozessor und 16 pro Server. Das Add-On ergänzt eine vorhandene Lizenzierung, wenn die tatsächliche Kernzahl darüberliegt.
Wie die 2-Core-Erweiterung eingesetzt wird
Die 2-Core-Erweiterung passt eine vorhandene Windows-Server-2019-Datacenter-Lizenzierung in Zweierschritten an die reale Hardware an. Maßgeblich ist die Anzahl der physischen Prozessorkerne, nicht die Zahl der Nutzer oder virtuellen Maschinen.
Ein Server mit 24 physischen Kernen benötigt insgesamt 24 Core-Lizenzen. Sind 16 Kerne bereits abgedeckt, fehlen acht Kerne und damit vier 2-Core-Add-Ons. Bei einem 18-Kern-Server reicht entsprechend ein Paket.
Wichtige Einordnung: Das Add-On enthält kein eigenständiges Betriebssystem, keine Basislizenz und keine Zugriffslizenzen. Eine verständliche Übersicht zur kernbasierten Lizenzierung und zu CALs bietet der Bereich Server & CAL; die allgemeine Produktauswahl ist unter Windows Server Lizenzen zusammengefasst.
Datacenter-Rechte setzen eine vollständige Kernabdeckung voraus
Die Datacenter-Rechte gelten für den lizenzierten Server vollständig, wenn alle erforderlichen physischen Kerne abgedeckt sind. Das 2-Core-Add-On ergänzt diese Abdeckung, bringt aber keine eigenen Serverfunktionen mit und ersetzt keine Basislizenz.
Bei vollständig lizenzierter Hardware erlaubt Windows Server 2019 Datacenter unbegrenzte Windows-Server-Betriebssystemumgebungen auf dem Host. Hyper-V stellt die Virtualisierung bereit; die Grundlagen zur Core-Lizenzierung erklärt Microsoft in den Windows Server Licensing Resources.
Virtualisierung, Speicher und Netzwerk
Storage Spaces Direct bündelt lokale Datenträger mehrerer Clusterknoten, während Storage Replica Volumes zwischen Servern oder Clustern repliziert. Shielded Virtual Machines, Software-defined Networking und Failover Clustering unterstützen geschützte, zentral verwaltete und hochverfügbare Datacenter-Umgebungen.
Zentrale Serverrollen und Verwaltung
Active Directory verwaltet Benutzer, Computer und Richtlinien; DNS und DHCP stellen grundlegende Netzwerkdienste bereit. IIS, PowerShell und das Windows Admin Center ergänzen Webbetrieb, Administration und Automatisierung.
Systemvoraussetzungen für Windows Server 2019
Das Core Add-On selbst wird nicht als Programm installiert und verändert die Hardwareanforderungen nicht. Entscheidend sind die Voraussetzungen der zugrunde liegenden Windows-Server-2019-Datacenter-Installation; für produktive Virtualisierungs-, Cluster- oder Speicherumgebungen ist deutlich leistungsfähigere Hardware als das technische Minimum einzuplanen.
| Komponente | Mindestanforderung beziehungsweise Hinweis |
|---|---|
| Prozessor | 64-Bit-Prozessor ab 1,4 GHz, kompatibel mit dem x64-Befehlssatz; Unterstützung für NX/DEP, CMPXCHG16b, LAHF/SAHF, PrefetchW und SLAT über EPT oder NPT |
| Arbeitsspeicher | Mindestens 512 MB für Server Core beziehungsweise 2 GB für Server mit Desktopdarstellung; ECC-Speicher oder vergleichbare Technologie vorgesehen |
| Speicherplatz | Mindestens 32 GB für die Systempartition; Updates, Auslagerungsdatei, Protokolle, Rollen, virtuelle Maschinen und Backups benötigen zusätzlichen Platz |
| Firmware und Sicherheit | UEFI 2.3.1c mit Secure-Boot-Unterstützung und ein Trusted Platform Module sind für bestimmte Sicherheitsfunktionen erforderlich beziehungsweise sinnvoll |
| Anzeige und Installation | Grafik und Monitor ab Super VGA mit 1024 × 768 Pixeln; Internetzugang und DVD-Laufwerk nur abhängig vom gewählten Installations- und Aktualisierungsweg |
Die Mindestwerte sind keine Kapazitätsplanung. Vor dem Einsatz sollten CPU-Kernzahl, RAM, Storage-IOPS, Netzwerkbandbreite, Hochverfügbarkeit und die Ressourcen sämtlicher virtueller Maschinen separat kalkuliert werden. Die technischen Details können zusätzlich in den Microsoft-Hardwareanforderungen für Windows Server geprüft werden.
Kaufberatung und Lizenzwissen zum 2-Core-Add-On
Das Add-On passt zu vorhandenen Windows-Server-2019-Datacenter-Umgebungen, in denen zwei weitere physische Kerne abgedeckt werden müssen. Typische Fälle sind ein CPU-Upgrade, neue Hardware mit höherer Kernzahl oder eine Nachlizenzierung nach der Inventur.
Ein 20-Kern-Server benötigt nach einer vorhandenen 16-Core-Abdeckung zwei 2-Core-Pakete. Bei 32 Kernen fehlen unter derselben Voraussetzung 16 Kernlizenzen, also acht Pakete oder eine größere Core-Erweiterung.
Für Windows Server 2019 Standard ist dieses Datacenter-Add-On nicht vorgesehen. Es ersetzt weder User CALs noch Device CALs; für Remote Desktop Services können zusätzlich RDS CALs erforderlich sein. Mehr dazu steht im Ratgeber Server & CAL verständlich erklärt.
Der Mainstream-Support endete am 9. Januar 2024, der erweiterte Support endet am 9. Januar 2029. Bei neuen Projekten sollten deshalb Windows Server 2025 und das aktuelle Datacenter Core Add-On verglichen werden; Microsoft dokumentiert den Status im Lifecycle-Eintrag.
Lizenz- und Kaufsicherheit
Die Auslieferung erfolgt über software-guru.shop als digitaler Download per E-Mail nach Zahlungseingang. Bereitgestellt wird eine dauerhaft gültige Lizenz für Originalsoftware, die als Ergänzung einer vorhandenen Datacenter-Lizenz sofort aktivierbar ist. Vorher sollten Basislizenz, Edition und Kernzahl geprüft werden. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht bei Erfüllung der Voraussetzungen des § 356 Abs. 6 BGB vorzeitig erlöschen.
Häufige Fragen zu Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add-On
Ist das 2-Core-Add-On eine vollständige Windows-Server-Lizenz?
Nein. Das Add-On deckt zwei zusätzliche physische Kerne ab und setzt eine passende Windows Server 2019 Datacenter-Basislizenz voraus.
Wie viele Prozessorkerne deckt ein Add-On ab?
Ein Paket deckt zwei physische Prozessorkerne ab. Für acht zusätzlich zu lizenzierende Kerne werden daher vier Pakete benötigt.
Schaltet das Add-On zusätzliche virtuelle Maschinen frei?
Das Add-On schaltet allein keine virtuellen Maschinen frei. Die unbegrenzten Datacenter-Virtualisierungsrechte gelten, wenn alle erforderlichen physischen Kerne vollständig lizenziert sind.
Sind Windows Server CALs im 2-Core-Paket enthalten?
CALs sind nicht enthalten. Zugreifende Nutzer oder Geräte benötigen separate User- oder Device-CALs; für Remote Desktop Services können zusätzlich RDS CALs erforderlich sein.
Kann das Datacenter-Add-On mit Windows Server 2019 Standard genutzt werden?
Das Add-On ist editionsgebunden und ergänzt Windows Server 2019 Datacenter. Eine Standard-Installation benötigt dafür vorgesehene Standard-Core-Lizenzen.
Welche Systemanforderungen gelten für das Core-Add-On?
Das Add-On ist ein Lizenzrecht und wird nicht installiert. Maßgeblich sind die Anforderungen von Windows Server 2019 und der tatsächlich betriebenen Rollen, Cluster und virtuellen Maschinen.
Wie lange wird Windows Server 2019 noch unterstützt?
Der Mainstream-Support endete am 9. Januar 2024, der erweiterte Support endet am 9. Januar 2029. Neue Projekte sollten deshalb einen Upgrade- oder Migrationspfad einplanen.
Fazit
Das Windows Server 2019 Datacenter 2 Core Add-On eignet sich für bestehende Datacenter-Umgebungen, in denen zwei zusätzliche physische Kerne regelkonform abgedeckt werden müssen. Besonders sinnvoll ist es bei kleineren Hardwareerweiterungen oder zur exakten Ergänzung einer bereits dokumentierten Core-Lizenzierung. Für einen neuen Server ohne Basislizenz, für Windows Server Standard oder als Ersatz für CALs ist das Produkt nicht geeignet. Bei langfristig neu geplanten Infrastrukturen sollte wegen des Supportendes 2029 zusätzlich eine aktuelle Windows-Server-Generation geprüft werden.
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