Windows Server 2012 RDS 10 Device CALs
588,00 €
Sofort verfügbar, 1 Tage
Windows Server 2012 RDS 10 Device CALs
Windows Server 2012 RDS – 10 Device CALs sind zehn gerätebezogene Zugriffslizenzen für eine bestehende Remote-Desktop-Services-Umgebung unter Windows Server 2012. Das Paket eignet sich für Unternehmen, IT-Administratoren und Einrichtungen mit gemeinsam genutzten PCs, Terminals oder Schichtarbeitsplätzen, an denen wechselnde Personen über dieselben Geräte auf zentrale Desktops und Anwendungen zugreifen.
Was sind Windows Server 2012 RDS Device CALs?
Eine RDS Device CAL weist das Nutzungsrecht einem bestimmten Endgerät zu, nicht einer einzelnen Person. Dieses Paket deckt zehn Geräte ab; jedes lizenzierte Gerät kann von wechselnden Benutzern für den Zugriff auf Remote Desktop Services verwendet werden. Die RDS CAL ersetzt weder die Windows-Server-Lizenz noch eine reguläre Windows Server CAL.
Gerätebezogene Lizenzierung für Remote Desktop Services
Die zehn Device CALs regeln den lizenzrechtlichen Zugriff von zehn Endgeräten auf eine vorhandene RDS-Bereitstellung. Das ist besonders praktisch, wenn deutlich mehr Mitarbeiter als Geräte vorhanden sind, beispielsweise in Schichtbetrieben, Schulungsräumen, Empfangsbereichen oder Produktionsumgebungen mit festen Terminals.
Eine Device CAL wird dem zugreifenden Gerät zugeordnet und passt zu gemeinsam verwendeten Arbeitsplätzen. Eine User CAL ist meist sinnvoller, wenn eine Person von mehreren Endgeräten zugreift. Grundlagen erklärt der Bereich Server & CAL; Microsoft dokumentiert die Unterschiede in den Informationen zu Client Access Licenses.
Entscheidend ist die Zahl der Geräte, nicht die Zahl gleichzeitiger Sitzungen. Zehn Device CALs lizenzieren zehn konkrete Endgeräte. Greift ein elftes Gerät auf die RDS-Umgebung zu, wird dafür eine weitere passende Device CAL benötigt oder das gesamte Lizenzmodell muss entsprechend angepasst werden.
RDS-Funktionen in einer zentralen Serverumgebung
Remote Desktop Services stellen Desktops und Anwendungen zentral auf einem Windows-Server bereit. Die CAL selbst installiert keine Serverrolle und schaltet keine technische Funktion frei; sie ergänzt die erforderlichen Nutzungsrechte für eine bereits eingerichtete Umgebung.
Der RD Session Host führt Sitzungen und Anwendungen aus. RD Licensing verwaltet die Zugriffslizenzen, während der RD Connection Broker Verbindungen zu Sitzungen oder Hosts koordiniert. Der Lizenzierungsmodus muss auf „Pro Gerät“ stehen und ein passender Lizenzserver hinterlegt sein.
RD Web Access stellt freigegebene Ressourcen über eine Weboberfläche bereit, während RemoteApp einzelne Programme statt eines vollständigen Serverdesktops veröffentlichen kann. Berechtigungen werden über Active Directory und Group Policy gesteuert. Mehrmonitorbetrieb, Audio, Zwischenablage, Druckerweiterleitung und Medienwiedergabe hängen von RDP-Client, Richtlinien und Netzwerkleistung ab.
Systemvoraussetzungen und Lizenzrahmen
Eine RDS Device CAL ist ein Zugriffsrecht und besitzt deshalb keine eigenen Anforderungen an Prozessor, Arbeitsspeicher oder Festplattenspeicher. Maßgeblich sind die vorhandene Windows-Server-Installation, die eingerichteten RDS-Rollen, der Lizenzserver und die Geräte, die auf den Session Host zugreifen.
| Prüfpunkt | Anforderung oder Einordnung | Hinweis für die Planung |
|---|---|---|
| Produkttyp | 10 Remote Desktop Services Device CALs | Gerätebezogene Zugriffslizenzen; keine Server-Vollversion. |
| Zielplattform | Windows Server 2012 | Für bestehende RDS-Umgebungen; Edition und Lizenznachweis vorab abgleichen. |
| Lizenzierungsmodus | Pro Gerät | Zehn fest zugeordnete Endgeräte, die von mehreren Personen genutzt werden können. |
| RDS-Infrastruktur | Aktivierter RD-Lizenzserver und konfigurierte Session Hosts | Lizenzserver und Session Hosts müssen auf den passenden Modus eingestellt sein. |
| Hardware | Keine eigenen Hardwareanforderungen für die CAL | Die Hardwareanforderungen richten sich nach Windows Server und den bereitgestellten Anwendungen. |
| Zusätzliche Lizenzen | Serverlizenz und reguläre Windows Server CALs separat prüfen | Eine RDS CAL ist ein zusätzliches Zugriffsrecht und ersetzt die Basislizenzierung nicht. |
| Supportstatus | Regulärer Support seit 10. Oktober 2023 beendet | ESU kann für berechtigte Systeme separat bis 13. Oktober 2026 verfügbar sein. |
Support-Hinweis: Der reguläre Microsoft-Support für Windows Server 2012 ist beendet. Berechtigte Systeme können über ein separates ESU-Programm noch bis zum 13. Oktober 2026 wichtige und kritische Sicherheitsupdates erhalten; diese RDS CAL enthält keine ESU-Berechtigung. Details stehen in Microsofts ESU-Übersicht.
Kaufberatung und Lizenzwissen zu 10 Device CALs
Das Device-Modell lohnt sich vor allem, wenn mehrere Beschäftigte dieselben Endgeräte verwenden. Typische Beispiele sind drei Schichten an festen Produktions-PCs, ein Callcenter mit gemeinsam genutzten Arbeitsstationen oder ein Schulungsraum, dessen Rechner von unterschiedlichen Teilnehmern verwendet werden.
Greifen benannte Personen regelmäßig von mehreren Geräten zu, kann eine User-CAL-Struktur übersichtlicher sein. Zählen Sie deshalb alle PCs und Thin Clients, die eine RDS-Verbindung aufbauen; zehn gleichzeitige Anmeldungen sind nicht dasselbe wie zehn lizenzierte Geräte.
Für Remote-Desktop-Sitzungen werden in der Regel sowohl Windows Server CALs als auch RDS CALs benötigt. Dieses Paket deckt nur den erweiterten Remote-Desktop-Zugriff ab und ist keine Serverlizenz. Weitere Editionen finden Sie unter Windows Server Lizenzen.
Für neue oder öffentlich erreichbare Infrastrukturen ist Windows Server 2012 wegen des Supportstatus ungeeignet. Das Produkt passt vor allem zu dokumentierten Bestandsumgebungen, Wiederherstellungen und zeitlich begrenzten Migrationen.
Lizenz- und Kaufsicherheit
Die Auslieferung erfolgt über software-guru.shop als digitaler Download per E-Mail nach Zahlungseingang; Details stehen unter Versand und Zahlung. Sie erhalten Originalsoftware mit dauerhaft gültigem Lizenzrecht, die bei passender Serverversion und korrekt eingerichtetem RD-Lizenzserver sofort aktivierbar ist. Der Aktivierungsweg kann vom Lizenzprogramm abhängen. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht unter den Voraussetzungen des § 356 Abs. 6 BGB vorzeitig erlöschen, insbesondere nach ausdrücklicher Zustimmung zum vorzeitigen Leistungsbeginn, Bestätigung der Kenntnis vom Rechtsverlust und gesetzlich erforderlicher Vertragsbestätigung.
Häufige Fragen zu Windows Server 2012 RDS 10 Device CALs
Ist dieses Paket eine vollständige Windows-Server-Lizenz?
Nein. Windows Server 2012 RDS 10 Device CALs sind ausschließlich Zugriffslizenzen für zehn Geräte innerhalb einer bestehenden Remote-Desktop-Services-Umgebung. Eine passende Windows-Server-Lizenz, reguläre Windows Server CALs und die technische RDS-Bereitstellung müssen separat vorhanden sein.
Was ist der Unterschied zwischen RDS Device CAL und RDS User CAL?
Eine RDS Device CAL wird einem Endgerät zugeordnet und passt zu gemeinsam genutzten PCs oder Schichtarbeitsplätzen. Eine RDS User CAL wird einer Person zugeordnet und ist meist sinnvoller, wenn diese Person von mehreren unterschiedlichen Geräten auf die RDS-Umgebung zugreift.
Brauche ich zusätzlich eine normale Windows Server CAL?
Für produktive RDS-Nutzung werden in der Regel eine normale Windows Server CAL und zusätzlich eine passende RDS CAL benötigt. Die Windows Server CAL regelt den grundlegenden Zugriff auf Serverdienste, während die RDS CAL die Nutzung der Remote Desktop Services abdeckt.
Wie werden die RDS Device CALs eingerichtet?
Die CALs werden über den RD-Lizenzserver verwaltet, nicht als Desktopprogramm installiert. Session Hosts müssen den Lizenzserver verwenden und auf „Pro Gerät“ eingestellt sein. Details erläutert Microsoft in der Dokumentation zu RDS CALs.
Erhält Windows Server 2012 noch Sicherheitsupdates?
Der reguläre erweiterte Support für Windows Server 2012 endete am 10. Oktober 2023. Berechtigte Systeme können über ein separates ESU-Programm noch bis zum 13. Oktober 2026 ausgewählte wichtige und kritische Sicherheitsupdates erhalten; der Kauf dieser RDS CALs schließt ESU nicht automatisch ein.
Sind zehn Device CALs dasselbe wie zehn gleichzeitige Verbindungen?
Nein. Device CALs lizenzieren konkrete Geräte und keine Anzahl paralleler Sitzungen. Auch wenn nie mehr als zehn Verbindungen gleichzeitig bestehen, benötigt jedes zusätzliche zugreifende Gerät eine eigene Lizenz, sobald insgesamt mehr als zehn Geräte die RDS-Umgebung nutzen.
Fazit: Für bestehende gemeinsam genutzte RDS-Arbeitsplätze
Windows Server 2012 RDS 10 Device CALs passen zu Bestandsumgebungen, in denen zehn feste PCs, Thin Clients oder Terminals von wechselnden Personen genutzt werden. Das gerätebezogene Modell ist besonders bei Schichtbetrieb und gemeinsam verwendeten Arbeitsplätzen sinnvoll. Für Mitarbeiter mit mehreren Endgeräten ist eine User-CAL-Struktur häufig passender. Neue oder langfristig sicherheitskritische Serverprojekte sollten wegen des beendeten regulären Supports auf einer aktuellen Windows-Server-Generation geplant werden.
Anmelden