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VMware Workstation 17 Pro

Produktnummer: SW11568

VMware Workstation 17 Pro

VMware Workstation 17 Pro ist ein Desktop-Hypervisor für 64-Bit-Windows- und Linux-Hosts, mit dem Entwickler, IT-Administratoren und technisch versierte Anwender mehrere x86-basierte Betriebssysteme parallel als virtuelle Maschinen betreiben können. Die Version 17 unterstützt unter anderem Windows 11 als Host und Gast, virtuelle TPM-2.0-Geräte, VM-Verschlüsselung und moderne 3D-Grafikfunktionen.

Aktueller Lizenzhinweis: VMware Workstation Pro wird seit dem 11. November 2024 vom Hersteller für private, geschäftliche und Bildungszwecke kostenlos bereitgestellt. Für die reguläre Nutzung der aktuellen Workstation-Pro-Version ist daher kein neu gekaufter kostenpflichtiger Lizenzschlüssel erforderlich.

Was ist VMware Workstation 17 Pro?

VMware Workstation 17 Pro ist eine Desktop-Virtualisierungssoftware für Windows und Linux. Sie erstellt isolierte virtuelle Maschinen, in denen sich Betriebssysteme, Anwendungen und Testumgebungen unabhängig vom Host ausführen lassen. Typische Einsatzgebiete sind Softwaretests, Schulungslabore, Kompatibilitätsprüfungen, IT-Demos und das parallele Arbeiten mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

Virtuelle Maschinen für Entwicklung, Tests und IT-Labore

VMware Workstation 17 Pro ermöglicht den parallelen Betrieb mehrerer virtueller Maschinen auf einem einzelnen physischen Rechner. Entwickler können beispielsweise verschiedene Windows- und Linux-Konfigurationen bereitstellen, ohne dafür separate Computer zu benötigen. Auch Container- und Kubernetes-basierte Testumgebungen lassen sich in entsprechende Entwicklungs- und Labor-Workflows integrieren.

Die zentrale Benutzeroberfläche erleichtert die Verwaltung verschiedener virtueller Systeme. Für automatisierte Abläufe stehen zusätzlich Kommandozeilen- und Automatisierungsfunktionen zur Verfügung, sodass Workstation Pro auch für reproduzierbare Tests, technische Demonstrationen und wiederkehrende Entwicklungsumgebungen eingesetzt werden kann.

Windows 11 mit virtuellem TPM und VM-Verschlüsselung testen

Eine wichtige Neuerung der 17er Generation ist die verbesserte Unterstützung von Windows 11 als Host- und Gastbetriebssystem. Ein virtuelles TPM 2.0 bildet innerhalb der VM die für zahlreiche Windows-11-Szenarien erforderliche Trusted-Platform-Module-Funktion ab.

VMware ergänzt dies durch Full Encryption und die auf geringeren Overhead ausgelegte Fast Encryption. Letztere ist insbesondere für virtuelle Maschinen mit vTPM relevant. Wer Windows 11 auch außerhalb einer VM einsetzen möchte, findet passende Editionen in der Kategorie Windows 11.

Grafik, Auto-Start und Betriebssystem-Unterstützung

Für grafikbeschleunigte virtuelle Maschinen unterstützt Workstation 17 OpenGL 4.3 in geeigneten Windows- und Linux-Gastsystemen. Dadurch lassen sich auch Anwendungen testen, die über reine Büro- oder Serverprogramme hinaus Anforderungen an die virtuelle Grafik stellen.

Mit Auto Start VMs können ausgewählte virtuelle Maschinen beim Start des Hostsystems automatisch hochgefahren werden. Das ist beispielsweise für dauerhaft verfügbare Testdienste, Entwicklungssysteme oder lokale Laborumgebungen sinnvoll, die nach einem Neustart ohne manuelles Öffnen jeder einzelnen VM wieder bereitstehen sollen.

Zu den für die 17er Generation vorgesehenen Gastsystemen gehören neben Windows 11 auch verschiedene Windows-Server- und Linux-Versionen. Für ein Server-Labor kann beispielsweise Windows Server 2025 Standard als separate Gastlizenz relevant sein; die Lizenz des Gastbetriebssystems ist unabhängig von der Virtualisierungssoftware zu betrachten.

Systemvoraussetzungen für VMware Workstation 17 Pro

VMware Workstation 17 Pro benötigt einen 64-Bit-fähigen x86-PC mit aktivierter Hardwarevirtualisierung. Die tatsächliche Hardware sollte deutlich über den Mindestwerten liegen, sobald mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig betrieben oder VMs mit umfangreichem Arbeitsspeicher ausgestattet werden.

Bereich Anforderung Praxis-Hinweis
Prozessor Kompatibler 64-Bit-x86/AMD64-Prozessor, grundsätzlich Generation 2011 oder neuer Intel VT-x beziehungsweise AMD-V muss für entsprechende Virtualisierungsfunktionen verfügbar sein.
Taktfrequenz Mindestens etwa 1,3 GHz Mehr Kerne und höhere Leistung sind für mehrere gleichzeitig aktive VMs sinnvoll.
Arbeitsspeicher Mindestens 2 GB RAM, 4 GB oder mehr empfohlen Zusätzlich muss ausreichend RAM für jedes gestartete Gastbetriebssystem vorhanden sein.
Speicherplatz Rund 2,5 GB für die Workstation-Pro-Anwendung Jede virtuelle Maschine benötigt zusätzlichen Speicher für virtuelle Laufwerke, Snapshots und Nutzdaten.
Hostbetriebssystem Unterstütztes 64-Bit-Windows oder 64-Bit-Linux Die konkrete Unterstützung hängt von der verwendeten Workstation-17.x-Version ab.
Gastbetriebssysteme Windows sowie zahlreiche Linux- und weitere x86-Betriebssysteme Auch bestimmte 32-Bit-Gastsysteme können auf einem unterstützten 64-Bit-Host ausgeführt werden.
3D-Grafik Kompatible Grafikhardware und passende Treiber erforderlich Unter Windows ist für entsprechende 3D-Funktionen DirectX-11.1-fähige Hardware vorgesehen.

Kaufberatung: Wann ist VMware Workstation 17 Pro heute noch sinnvoll?

Workstation 17 Pro ist vor allem für bestehende Entwicklungs- und Testumgebungen interessant, die bewusst auf der 17.x-Generation verbleiben sollen. Das betrifft beispielsweise fest definierte Software-Teststände, Schulungsumgebungen, reproduzierbare Labore oder ältere virtuelle Maschinen, deren Verhalten nicht ohne vorherige Prüfung auf eine neuere Workstation-Generation umgestellt werden soll.

Für eine neue Umgebung sollte dagegen die aktuelle VMware-Workstation-Generation geprüft werden. VMware wechselte inzwischen zur kalenderbasierten Versionsbezeichnung; im Mai 2026 erschien Workstation Pro 26H1 mit Unterstützung neuerer Host- und Gastbetriebssysteme sowie weiteren Architektur- und Verwaltungsverbesserungen.

Ein typischer Entwickler kann in getrennten VMs unterschiedliche Windows- und Linux-Versionen gegen dieselbe Anwendung testen. Ein Administrator kann ein lokales Netzwerk-Labor für Konfigurations- oder Migrationstests aufbauen, während Schulungsanbieter vorbereitete virtuelle Systeme nutzen können, ohne den eigentlichen Host für jede Übung neu konfigurieren zu müssen.

Lizenz- und Kaufsicherheit

Seit dem 11. November 2024 stellt der Hersteller VMware Workstation Pro für private, kommerzielle und Bildungszwecke kostenlos bereit; die zuvor angebotenen kostenpflichtigen Workstation-Pro-Versionen werden vom Hersteller nicht mehr neu verkauft. Ein kostenpflichtiger Produktschlüssel ist daher für die reguläre Nutzung der aktuellen Software nicht erforderlich. Ein über software-guru.shop angebotenes kostenpflichtiges Paket sollte deshalb nur dann erworben werden, wenn eindeutig eine zusätzliche Leistung, eine historische Berechtigung oder ein anderer konkret beschriebener Leistungsumfang enthalten ist. Bei entgeltlichen digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 356 Abs. 6 BGB erlöschen.

Häufige Fragen zu VMware Workstation 17 Pro

Ist VMware Workstation 17 Pro noch kostenpflichtig?

Für die reguläre Nutzung von VMware Workstation Pro ist heute keine neue kostenpflichtige Lizenz erforderlich. VMware beziehungsweise Broadcom stellte Workstation Pro am 11. November 2024 für kommerzielle, schulische und private Nutzung kostenlos bereit und beendete den Verkauf der kostenpflichtigen Varianten.

Kann VMware Workstation 17 Pro Windows 11 als virtuelle Maschine ausführen?

VMware Workstation 17 Pro wurde ausdrücklich für Windows 11 als Host und Gast erweitert. Dazu gehören ein verbessertes virtuelles TPM 2.0 sowie VM-Verschlüsselungsfunktionen, mit denen sich die technischen Anforderungen entsprechender Windows-11-VMs abbilden lassen.

Welche Betriebssysteme können als Host verwendet werden?

Workstation 17 Pro benötigt ein unterstütztes 64-Bit-Windows- oder Linux-Betriebssystem. Welche konkrete Windows- oder Linux-Version unterstützt wird, hängt auch vom verwendeten 17.x-Build ab; vor einer Neuinstallation sollte deshalb die Host-Kompatibilität der jeweiligen Version geprüft werden.

Kann Workstation 17 Pro 32-Bit-Betriebssysteme ausführen?

Der Hostrechner selbst benötigt ein 64-Bit-Betriebssystem. Innerhalb einer virtuellen Maschine können jedoch weiterhin unterstützte 32-Bit-Windows- oder Linux-Gastsysteme ausgeführt werden, sofern die jeweilige Gastversion mit Workstation 17 kompatibel ist.

Wie viel RAM braucht VMware Workstation 17 Pro?

Für Workstation selbst nennt VMware mindestens 2 GB RAM und empfiehlt 4 GB oder mehr. In der Praxis bestimmt jedoch vor allem die Zahl und Größe der gleichzeitig laufenden virtuellen Maschinen den Speicherbedarf, da jede VM zusätzlich zum Hostbetriebssystem eigenen Arbeitsspeicher benötigt.

Wofür wird das virtuelle TPM 2.0 benötigt?

Ein virtuelles TPM stellt innerhalb einer virtuellen Maschine Funktionen eines Trusted Platform Module bereit. In Workstation 17 spielt das insbesondere bei Windows-11-VMs eine Rolle, da Windows 11 TPM 2.0 für seine regulären Hardwareanforderungen vorsieht.

Sollte ich Workstation 17 oder eine aktuelle VMware-Version verwenden?

Workstation 17 eignet sich weiterhin für bestehende, getestete 17.x-Umgebungen und bestimmte Kompatibilitätsszenarien. Bei einer neuen Installation ist die aktuelle Workstation-Generation in der Regel die sinnvollere Ausgangsbasis, da VMware inzwischen Workstation 26H1 anbietet und neue Hardware sowie Betriebssystemversionen dort weiterentwickelt werden.

Fazit

VMware Workstation 17 Pro eignet sich besonders für Entwickler, Administratoren und IT-Labore, die virtuelle Windows- und Linux-Systeme lokal voneinander getrennt betreiben möchten. Funktionen wie vTPM 2.0, VM-Verschlüsselung, Windows-11-Unterstützung und OpenGL 4.3 machen die 17er Generation weiterhin für bestehende Testumgebungen relevant.

Für komplett neue Installationen sollte jedoch zuerst die aktuelle Workstation-Generation geprüft werden. Eine kostenpflichtige Workstation-Pro-Lizenz ist für die gewöhnliche Nutzung heute nicht erforderlich, da die Software inzwischen für private, kommerzielle und schulische Nutzung kostenlos angeboten wird.

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